Hier ein kurzes Video auf YouTube:
Die Ausstellung „Sichtbare Spuren“ in der Stadtgalerie-Museumspavillon Salzburg

Auf Einladung von Frau Gabi Wagner, der Leiterin der Stadtgalerie-Museumspavillon fand als Rückblick auf mein 60-jähriges künstlerisches Schaffen vom 19.12.2025 bis zum 1.2.2026 die Ausstellung „Sichtbare Spuren“ statt.



Von Anfang an haben metaphysische Themen einen breiten Raum in meinem Werken eingenommen. Mein Wunsch, die Materie mit geistigem Inhalt zu füllen, kommt in keramischen Objekten, Pyramiden und labyrinthischen Gestaltungen zum Ausdruck. In der Ausstellung finden sich auch Werke von Freunden und Künstlerkolleg:innen, in Erinnerung an gemeinsam erlebte Streifzüge durch die lineare Zeit.
Meine Werke sind in der Polarität im Feld der Freude angesiedelt und möchten positive Spuren hiterlassen.
Hier eine kleine Diaschau:
Das Spiegellabyrinth in St. Fidelis Stuttgart
Initiiert von Angelika Luz durfte ich im Mai 2025 im Spirituellen Zentrum St. Fidelis in Stuttgart mit der tatkräftigen Unterstützung des ganzen Teams ein Labyrinth aus Spiegeln entwerfen und gestalten.
Zu erleben war das Labyrinth in der Zeit vom 6. – 15. Mai 2025 unter dem Motto:
Spiegellabyrinth – zur Mitte finden.
Die Fotos stammen von dem wunderbaren Musiker und Organisten Tobias Wittmann.
Hier noch eine kleine Diaschau:
Die Entwurfszeichnung zur Installation des Spiegellabyrinths stammt von Erwin Reißmann aus Würzburg. In einem Beitrag auf seinem Blog erläutert er die Details. Hier der Link dazu >.
WHITE MAZE Nr. 0, Buchlabyrinth in der Kollegienkirche Salzburg in Zusammenarbeit mit Angelika Luz
in der Zeit vom 23.5.2025 bis zum 9.6.2025
So präsentierte sich das Buchlabyrinth im Kirchenschiff:
Dreitausend Bücher in weißem Gewand mit goldenem Schnitt bilden in dieser Installation der Salzburger Keramik- und Landart- Künstlerin Marianne Ewaldt ein Labyrinth in quadratischer Form auf dem kreisförmigen Zentrum der „weißen Kirche“, die vom Architekten und Baumeister Johann Fischer von Erlach und vom Bauherrn Erzbischof Johann Ernestus von Thun 1696-1707 als Ort der Weisheit geschaffen wurde.
In einer Zeit der fortschreitenden Digitalisierung, in der die Überlieferung von Wissen zunehmend einer künstlichen „Intelligenz“ und der virtuellen Welt überantwortet wird, erinnert die Installation von Marianne Ewaldt an die jahrhundertelange Tradition des geschriebenen Wortes und der Symbole auf „fühlbarer“ Materie.
Das Buch als eine Schatzkammer, als die Bibliothek der Geschichten aus vergangenen Zeiten bildet die Substanz eines Labyrinths, welches sich in seiner Formgebung auf die Jahrtausende alte Ur-Form des weltumspannenden Symbols bezieht.
WHITE MAZE Nr.0 spannt den Bogen vom lebensbegleitenden Wissen in der geheimnisvollen Sprache der Symbole bis zum geschriebenen Wort. In der Kollegienkirche wird das architektonische Zentrum des griechischen Kreuzes als Symbol des christlichen Glaubens verbunden mit dem Mittelpunkt des fast 5000 Jahre alten Labyrinths. In einem Echo aus vergangenen Zeiten potenzieren sich die übereinander liegenden Formen zu einem Punkt, an dem sich Himmel und Erde, und die vertikale und horizontale Energie des Raumes neu verbinden. Die Einladung im geweihten Raum der Kollegienkirche mit WHITE MAZE Nr.0 an Pfingsten ein Kunstwerk zu installieren, das in seinem Bezug auf die Transformation geistiger Entwicklung auf den Heiligen Geist verweist, erfüllt uns mit Dankbarkeit.
Hier einige Eindrücke in einer kleinen Diaschau:
Die Fotos in diesem Beitrag sind von Christian Schneider und Patrick Kamalzadeh. Herzlichen Dank auch an sie.
Die Entwurfszeichnung zur Installation des Buchlabyrinths stammt von Erwin Reißmann aus Würzburg. In einem Beitrag auf seinem Blog erläutert er die Details. Hier der Link dazu >.















































