Labyrinth am Lehener Park Salzburg 2016

Kunst-Projekt „Labyrinth der Begegnung“:

Der Lehener Park soll durch ein jährliches, auf die Sommermonate beschränktes Kunstprojekt eine neue kulturelle Signatur erhalten.

Den Auftakt machten heuer Marianne Ewaldt, Gian Piero Manca und Gloria Zoitl mit einem Ensemble aus einem Labyrinth und bildhauerischen Stelen, an deren Erstellung Schüler und Jugendliche aus der Umgebung des Parks eingebunden waren.

Die Entwicklung eines gemeinschaftlichen Werkgedankens und einer persönlichen Beziehung zu Idee und Material standen im Zentrum des interaktiven Projektes „Labyrinth der Begegnung“.

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Holzscheitl Labyrinth Gutshof Glanegg Salzburg 2015

Temporär im Gutshof Glanegg, Salzburg: Holzscheitl-Labyrinth. Zur Mitte finden.

Ein Gesprächsabend zum Thema Labyrinth, mit Susanna Andreini:
Labyrinth-gehen –  Ausstellung – Interview – Publikumsgespräch.

Aus der Einladung:
Seien Sie alle herzlich eingeladen zu einer Erfahrung der besonderen Art. Kommen Sie, begehen und erleben Sie das Labyrinth und nehmen Sie anschließend an unserem spannenden Labyrinth-Gesprächsabend teil!
Mit Marianne Ewaldt stelle ich eine sehr geschätzte Künstlerkollegin vor, eine von Salzburgs herz-und kraftvollen Frauen! Sie reflektiert in ihren künstlerischen Arbeiten über Kosmos, Materie und Form. Sie hat Labyrinthe unterschiedlich interpretiert und mit ihren Projekten den öffentlichen Raum erobert. Zuletzt mit der Ausführung des Spiegeloktogons nach einer Skizze von Leonardo da Vinci.

Was Labyrinth-Erfahrungen mit den Chakren, der Parzivalgeschichte und Heilungswegen zu tun haben, erfahren Sie an diesem Abend.

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Licht Schatten Stadtgalerie Lehen Salzburg 2015

Stadtgalerie Lehen Salzburg

Meinen Keramikarbeiten liegt eine ständige Weiterentwicklung zugrunde: mit immer weniger Werkstoff der Transparenz, dem Licht und Schatten Raum zu geben.

Nun wurde ich von Dr. Margit Zuckriegl zum  Thema „Licht _Schatten“ mit drei weiteren Künstlerinnen, M.E. Prigge, Anja Ronacher und Gerlinde Zantis eingeladen, in der Stadtgalerie Lehen /Salzburg meine neuen Objekte auszustellen.

Auszug aus der Rede von Dr. Magrit Zuckriegl zur Eröffnung der Ausstellung:

Ars Magna Lucis et Umbrae

Die große Kunst von Licht und Schatten oder Ein Werk über die Kunst mit Licht und Schatten – so betitelte der erste große Weltgelehrte der europäischen Neuzeit, der Jesuit Athanasius Kircher, sein „Opus magnum“ über Phänomene der Optik. Dieser Teil der Naturwissenschaften erreichte ab der Renaissance gesteigerte Bedeutung, da ja die Experimente mit Linsen und Vergrößerungsgläsern wesentlich zur Beobachtung und Beobachtbarkeit von Naturphänomenen beitrugen und exaktere Messungen zuließen.

Athanasius Kircher (1602-1680) war der erste Gelehrte von weltweiter Reputation, der erste gewissermaßen „Universalgelehrte“, der in vielen Disziplinen forschte und publizierte und der erste Wissenschaftler, der von seinen Büchern, von den publizierten Forschungsergebnissen leben konnte; seine „Bücher“ waren Bestseller unter der Wissenschaftsgemeinde seiner Zeit, er hatte einen eigenen Verleger und Illustrator für seine Folianten und er stand gleichsam für einen neuen, man könnte sagen „postmodernen“ Wissenschaftsbegriff: er vermittelte eine Art von Synkretismus, durch den er verschiedene philosophische, religiöse und naturwissenschaftliche Themen zu einem neuen Weltbild amalgamierte, amalgamieren konnte! Die Voraussetzung dafür war, dass Renaissance und Frühbarock, Humanismus und Forscherdrang in den Naturwissenschaften die Möglichkeiten schufen, von einer dogmatisch verordneten Weltsicht abgehen zu können. Kircher – selbst Jesuit und Ordensmann – konnte so von der kirchlichen Lehre abweichende Sichtweisen praktizieren; seine „Ars Magna Lucis et Umbrae“ ist so ein Beispiel der Verquickung von Forschungsergebnissen mit spirituellen Elementen. Kircher ordnete den Licht- und Schattenphänomenen gegensätzliche Eigenschaften zu, gleichsam ein vorweggenommenes binäres System:

Licht/Schatten, positiv/negativ, Anziehung/Abstoßung, Freundschaft/Zwietracht, Helligkeit/Dunkelheit
und dazwischen waren Kräfte wirksam. Kircher subsummierte diese Kräfte unter „Magnetismus“ (was bis ins 19. Jhd. gebräuchlich bleiben sollte), heute würde man dieses Phänomen eher als Energie bezeichnen.

In dieser Ausstellung sind es eben diese „Energien“ die zwischen den Polen von Licht und Schatten, von Positiv und Negativ entstehen, denen die Künstlerinnen dieser Ausstellung nachspüren, oder die sie in ihren Werken sichtbar machen.

Maria Prigge …

Gerlinde Zantis …

Anja Ronacher …

Und in den Objekten von Marianne Ewaldt wird diese Bedeutung, dieses Darüber-Hinaus direkt spürbar. Ihre „Dinge“ sind Skulpturen, Objekte im räumlichen Kontinuum, gleichsam in der Unendlichkeit des Kosmos. Mit dem tellurischen Material von Keramik, Ton, mit Feuer und Brennvorgang bearbeitet, entnimmt die Künstlerin etwas der Erde, dem Amorphen und lässt es Gestalt werden. Sie verleiht den Prinzipien von Voll und Leer, von Hell und Dunkel, von Innen und Außen, von Durchlässigkeit und Massivität eine unmittelbare Ansichtigkeit. Ihre Objekte sind Materie und immaterielle Erscheinung gleichzeitig, als sie einerseits als plastische Gegenstände anwesend sind und andererseits zusammen mit ihren Schatten ein optisches Wechselspiel von Licht und dessen Reflexion vorführen.

Lichtquellen, vor allem die Sonne, ermöglichen diese Abbilder der Gegenstände im Bereich der optischen Wahrnehmung. Sie sind aber auch – und hier kehren wir zu Athanasius Kircher zurück – im spirituellen Sinn das Gegenteil von Finsternis. So wir Kircher über dieses ewige Gegensatzpaar von Licht und Schatten sagte: „ Die Sonne ist eine Art Herz oder Seele, eine Art Intelligenz, die die Welt vor dem Chaos, dem Abgrund der Dunkelheit bewahrt.“

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Labyrinth der Verwandlung Bechtoldvilla Salzburg 2014/2015

Begehbares Labyrinth aus Wundtüchern

Marianne Ewaldt / Elfriede Hufnagl / Christiane Pott-Schlager

Auf dem Grünareal der ART BV Bechtoldvilla, Salzburg, wurde aus 200 Laufmeter „Wundtücher“, Baumwolltücher mit Farbspuren und Spuren der Verwitterung, sowie Metallknöpfen zur Verankerung im Boden, ein begehbares 7-Pfade Labyrinth realisiert.
Durchmesser ca. 12 m

Zeitrahmen: Zur Vernissage „DER MENSCH IM MITTELPUNKT“ im November 2014 wird das Labyrinth fertig gestellt und damit begehbar sein. Es könnte die Wintermonate bis in den Frühling hinein dort liegen bleiben und durch Austreten und Ausmähen der Wege sogar längerfristig sichtbar bleiben. Die Tücher werden mit der Zeit in der Erde versinken. Was bleibt, ist ein Rasenlabyrinth; somit ist die Natur ein perfekter Ort der Verwandlung.

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Das Labyrinth im Würfel in der Blume des Lebens Salzburg 2014

Labyrinth im Würfel in der Blume des Lebens 2014
Ein Gestaltungs-Auftrag für einen Privat-Garten in Salzburg
Material/Technik: Nirostastahl, Lasercut, in 3 Farben lackiert, 65 cm hoch, mit 7 cm Abstand an der Mauer montiert

Eines Tages als Erwin und Uschi Reissmann bei mir in Salzburg zu Besuch weilten, kam mir die Idee Erwin zu fragen, ob er in der geometrischen Struktur „der Blume des Lebens“, deren Inhalt mich schon des längeren beschäftigte und welche seinerzeit schon Leonardo da Vinci zu Skizzen anregte, vielleicht auch „das Labyrinth“ finden könnte — und danke lieber Erwin —- er entdeckte tatsächlich darin den „Labyrinthweg“! Sozusagen als Nebenerscheinung hat sich darin auch der Würfel gezeigt, das Symbol des Elementes Erde (lt. Plat.Körper).

Es war mir daher eine große Freude, dieses besondere Energie-Objekt mit vielfältigem Symbolgehalt in diesem schönen grünen Wohnzimmer zu installieren.

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Das Labyrinth im Spiegeloktogon 2012

Romanischer Keller der Hypo-Bank Salzburg
In der Mitte sein, 2012 – Begehbares Environment – Spiegel, Gold auf Holz, Floor Print, Durchmesser: 2,76 m, Höhe: 2 m

Im Romanischen Keller der Hypo-Bank Salzburg am Waagplatz hatte das Spiegeloktogon von Marianne Ewaldt seinen ersten “Auftritt”. Vom 15. – 29. Juni 2012 war es da zu sehen und zu begehen.
Danach war es vertreten beim 6. Internationalen Labyrinthkongress in Hofkirchen i.M. vom 2. – 5. August 2012 in einer Ausstellung im dortigen Rathaus.
Nunmehr befindet es sich in der Villa Sinnenreich in Rohrbach und kann dort zu den üblichen Besuchszeiten begangen werden.

Das Thema ist: In der Mitte sein. In einem Oktogon mit verspiegelten Wänden ist auf dem Boden ein kretisches Labyrinth angelegt. Anregung war eine Ideenskizze von Leonardo Da Vinci (1452 – 1519), die aber zu seiner Zeit nicht realisiert werden konnte.

Es ist ein Erlebnis eigener Art, in einer solchen Umgebung die Mitte des Achtecks, des Labyrinths und seine eigene Mitte zu erfahren. Denn man findet sich vielfach gespiegelt wieder, keinesfalls eingeengt oder bedrückt, wie man vielleicht vermuten könnte. Der Raum wird weit und hell. Ein anderer Weg im Labyrinth auf der Suche zu sich selbst.

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